Fertig, abgewrackt, müde und der Tag ist noch lange nicht vorbei, aber mal von vorne:
Eigentlich war der Tag ganz straight geplant. Ich wollte mit Tim Frühstüchen gehen und dann entspannt nach Potsdam fahren um mir seinen Vortrag in unserem Kurs »Narrative Architektur« anhören. Tim ist Interaktionskünstler und hat schon einige sehr schöne Projekte realisiert.
Also wach werden, duschen, Denis Milch machen – Linda hat die Pausenbrote für die Jungs gemacht – und dann mit mäßiger Verspätung los. Linda zum Bahnhof und David in die Schule gebracht, dann mit Denis zum Kindergarten. Da die Schranke auf der einen Seite des Geländes repariert wird, mussten wir die andere benutzen. Leider ist die zwanzig Minuten weiter weg … Stau! Also 40 Minuten – klar eigentlich. Denis abgegeben und ab in die Innenstadt. Tims Hotel hab ich auf Anhieb gefunden und sein Zimmer war auch schnell ausfindig zu machen. Kurz vorgestellt und ein bisschen Small Talk, dann klingelte mein Handy.
Linda erzählte mir von einem medizinischen Problem von David und das bedeutete: zurück zu Davids Schule. Ich hab Tim gefragt, ob das OK wäre und schon waren wir auf dem Weg in den Randbezirk No. 1. Bahnhof, Auto, Schule … David versorgt und mit dem Auto in den Friedrichshain frühstücken. Dafür hatten wir dann glatt mal eine halbe Stunde Zeit. Gut, dann mit dem Auto zum Ostbahnhof und mit dem Regio nach Potsdam. Wir wollten zum Hauptbahnhof, doch leider mussten wir in Charlottenburg umsteigen und kamen in Potsdam Rehbrücke an … also nach der Tram gerannt und am Hauptbahnhof umgestiegen. Wir waren genau um 13 Uhr an der FH.
Tims Vortrag war ziemlich cool und ich konnte einiges mitnehmen. Gerade das Kaskadefeld und Pixelsex waren mir von ihrer theoretischen Grundüberlegung noch gar nicht klar. Extrem spannend den Einblick, den er uns gewährt hat. Natürlich hab ich vergessen, Fotos zu machen.
Jetzt fahre ich zum Ostbahnhof um mein Auto einzusammeln und dann hohle ich Denis von der Kita ab. Ich hatte heute genau 12 Minuten um an einem wichtigen Projekt weiter zu arbeiten – ce la vie.