Arduino – die ersten Schritte

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Du hast Dein Arduinoboard und willst jetzt sehen, ob die Programmierung wirklich so einfach ist, wie ich es versprochen habe? Dann bist Du hier genau richtig.

Als erstes muss Du Dir die Arduino-Software von Arduino.cc herunterladen.

Mac: Im Download-Paket für den Mac befindet sich auch der USB-Treiber. Er befindet sich im Unterverzeichnis Drivers. Es gibt eine USB-Treiber-Datei für normale Macs und eine für die aktuellen Intelmacs. Such Dir die richtige aus und klick einfach drauf. Das wars dann auch schon.

Windows: Im Download-Packet befindet sich der FTDI USB Treiber. Du kannst ihn hier: drivers/FTDI USB Drivers finden. Draufklicken, Arduino per USB-Kabel verbinden, dann startet die Windows-Hardwareerkennung automatisch.

Hier ist der Link zur englischen Anleitung auf Arduino.cc. Dort gibt es auch einen Anleitung zum Benutzen von Arduino unter Linux.

Well done. Wenn Du Arduino noch nicht verbunden hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.

Jetzt öffne die Arduino-Software. Als erstes musst Du einstellen, welches Arduinoboard Du hast.

Arduino: Board auswaehlen

Gehen wir mal davon aus, dass Du ein aktuelles Arduino Diecimila Board hast, dann kannst Du Arduino Diecimila oder als ATmega168 (Bezeichnung des Chips auf dem Board) betreiben.

Jetzt musst Du den USB-Port einstellen. Es kann sein, dass Du es bei jedem neuen anschließen von Arduino wiederholen musst.

Arduino USB Port einstellen

Das waren die Einstellungen, jetzt wollen wir aber mal ein Programm auf das Arduino-Board stellen. Dazu wählst Du aus dem File-Menü den Punkt: File»Sketchbook»Examples»Digital»Blink.

 

Es öffnet sich das »Hallo Welt« Programm von Arduino. Wie bekommt man das jetzt auf das Board? Dazu drückst Du einfach auf die Upload to I/O Board Taste.

Arduino Blink

Wenn alles richtig eingestellt und verbunden ist, solltest Du jetzt sehen, wie die RX und TX Leuchtdioden (LEDs) auf dem Arduinoboard flackern. Das zeigt Dir an, dass Daten übertragen werden. Sind alle Daten angekommen, sollte eine kleine SMD-LED auf dem Board blinken. Sie ist mit dem Digital-Out-Kanal 13 verbunden und das was da läuft ist schon das kleine Blink-Programm.

Arduino besitzt 14 digitale Eingangs- und Ausgangskanäle. Du kannst hier Taster, Leuchtdioden, Servos und ähnliches betreiben. Sechs dieser Kanäle sind sogar dimmbar, dazu aber später mehr.

Zu den digitalen Pins (Anschlüssen) kommen sechs analoge Eingänge. Der unterschied zwischen einem digitalen und einem analogen Signal ist der, dass ein digitales entweder aus oder an sein kann (z.B. ein Taster) ein analoges liefert Zwischenwerte (z.B. ein Lichtsensor – je nach Lichteinfall ist der Wert größer oder kleiner).

Die übrigen Pins sind für die Stromversorgung auf dem Breadboard (Steckbrett für Komponenten) zuständig.

So, jetzt nimm mal eine LED und steck sie in die obere Pinreihe mit dem langen Bein in Digital Pin 13 und mit dem kurzen in den daneben liegenden GND (Ground – kann man sich als Minus-Pol vorstellen). Normaler Weise sollte man keine LEDs ohne Vorwiderstand betreiben aber der Kanal 13 hat schon einen Vorwiderstand eingebaut. Die LED sollte jetzt auch blinken.

Geh in die Arduino-Software und ändere die Werte der delay(1000); Befehle in delay(250);. Lade das Programm aufs Arduino-Board und guck, was passiert.

Zeit zu experimentieren :)

Wenn Du mehr über Arduino erfahren willst, klick einfach hier: Kategorie Arduino.

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Autor: Stefan
Datum: Sonntag, 13. Januar 2008 9:43
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Ein Kommentar

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