Archive for Dezember, 2007

Weihnachtspost

Dienstag, Dezember 25th, 2007

Naja, so echte Weihnachtsstimmung wollte dieses Jahr bei mir nicht aufkommen … trotzdem: Heute hatte ich eine wirklich sehr überraschende Weihnachtskarte im Briefkasten: Torben vom Blogsprache.de-Blog hat mir einen Weihnachtsgruß geschickt.

Was stand drin? Erstmal bedankt er sich für das letzt Blogjahr und dann: »Wir haben es gelernt, wie die Zeitungen zu berichten, wie die Kritiker zu dokumentieren, doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Freunde zu schreiben« … Wow – da werde ich erstmal eine Weile drüber nachdenken.

Torben: Vielen, vielen Dank für die Karte! Es hat mich wirklich sehr gefreut und etwas mit Weihnachten versönt :) Mach Du auch so weiter und ich bin gespannt, was das nächste Jahr so bringen wird. :)

Marika hat Geburtstag

Montag, Dezember 17th, 2007

Hey Marika, alles Gute zum Geburtstag. Bin im sprechen gerade etwas schlecht, aber im Scheiben geht es (mehr oder weniger). Also ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute – Gesundheit und Glück. Also halt die Ohren steif. Liebe Grüße

Früh ins Bett

Donnerstag, Dezember 13th, 2007

Alder, kennst dis, wenn de noch n ShiSha-Kohle ufm Hert hascht, dat Bia alle is und Du noch voll Bock uf em neues hascht? Aber der Verschdand sacht – los, Mann, ab insch Bett. Muscht ja morgen früh rauhs. Zum kotze ey … alscho gutesch Nächtle …

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Montag, Dezember 10th, 2007

Ich hoffe, Ihr kennt alle diese schöne Geschichte, die nicht zuletzt durch eine Alf-Doppelfolge in mein Bewußtsein kam.

Es geht um einen Brief, den die achtjährige Virginia 1879 an die NewYorkSun schrieb. Seit dem soll die Antwort jedes Weihnachten im Editorial der Sun zu finden sein.

»Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt.
Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
Papa sagt ’Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.’
Bitte sagen Sie mir die Wahrheit; gibt es einen Weihnachtsmann?«

»Virginia O’Hanlon.
115 Ninety-fifth Street.«

»Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Alters. Sie glauben nichts, außer sie sehen es. Sie denken, dass nicht sein kann, was nicht durch ihren kleinen Geist begreiflich ist. Alle Gedanken, Virginia, ob sie von Erwachsenen oder Kindern sind, sind klein. In diesem unseren großen Universum ist der Mensch ein bloßes Insekt, eine Ameise, in seinem Intellekt, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, wie Intelligenz gemessen hat, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wirklichkeit und Wissen fähig ist.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde würde die Welt sein, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie würde so öde sein, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es würde dann keinen kindlichen Glauben geben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir würden keine Freude haben, außer durch Gefühl und Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, würde ausgelöscht sein.

Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebenso nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen um auf alle Kamine am Weihnachtsabend aufzupassen, um den Weihnachtsmann zu fangen, aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sehen, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Die wahrhaftigsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis, dass sie dort nicht sind. Niemand kann begreifen oder sich vorstellen all die Wunder, die in der Welt ungesehen oder unsichtbar sind.

Du kannst die Rassel des Babys auseinander reißen und sehen, was innen das Geräusch macht, aber es gibt einen Schleier, der die unsichtbare Welt bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch sogar die vereinte Kraft aller stärksten Männer, die überhaupt lebten, auseinander reißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik, kann diesen Vorhang beiseite schieben und die himmlische Schönheit und den Glanz jenseits betrachten und schildern. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und bleibender.

Kein Weihnachtsmann! Danke Gott! Er lebt, und er lebt auf ewig. Tausende Jahre ab jetzt, Virginia, nein, zehnmal zehntausend Jahre ab jetzt, wird er andauernd das Herz der Kindheit erfreuen.“

Der Text ist eine Übersetzung von Wikipedia und dort gibt es dazu noch mehr Informationen. Hier ist der Link zum Artikel.

Lasst Euch davon inspirieren und macht Euch eine schöne Weihnachtszeit – lasst Euch die Stimmung nicht von dem ganzen Kommerz-Overkill verderben.