Weiter geht es am World Usability Day
In der Pause haben wir uns die Ausstellung weiter angesehen. Besonders cool war ein 3D Screen, auf dem man sich ein paar Bilder ansehen konnte. Mein Gehirn hat sich recht schnell auf die neue Sichtweise eingeschossen und irgendwie sieht mein MacBook jetzt recht flach aus … 3D System bestand aus einem Eyetrackingsystem, das für die perspektivische Anpassung der Anzeige genutzt wurde, ein Display, das per »Microlinsen« die Einzelbilder abwechseln an die beiden Augen leitet und ein Interface, dass die Fingerbewegungen vor dem Bildschirm trackt. Man konnte die 3D-Objekte drehen und per Thumbnail-Navigation das nächste oder letzte 3D-Objekt auswählen.
Der letzte Vortrag handelte von Usability-Methoden. Sehr interessente Geschichten gibt es da: Heuristische Evaluation, Interview, Usertest, Paper Prototyping, Shadowing (Einen User wie einen Schatten verfolgen), Hirarchische Aufgabenanalyse, Remote Usability Testing, Critical Incident Technique, Graphical User Interface-Rolle, Fokusgruppe, Unfocus Group, GOMS KLM, Personas, 5-Sekunden-Test, Storryboarding, Card-Sorting, Logfileanalyse, Expertentests … naja, Wikipedia freut sich auf Eure Recherchen ;)
Zurzeit spricht gerade jemand über die Usability von SAP-Interfaces. Sehr lustig. SAP sieht erstmal wirklich nicht gut aus. User Experience Design kann man das nicht nennen …