Lieben kann man nur in Freiheit
»Der Begriff Monogamie entstammt der Biologie und bezeichnet im Ursprung die lebenslange exklusive Fortpflanzungsgemeinschaft zwischen zwei Individuen einer Art.« (Wikipedia , Stand: 11.08.2007)
Also ich finde die Vorstellung, mit jemandem das ganze Leben zu verbringen sehr schön und bin ein absoluter Fan davon. Aber nur mit diesem Menschen Sex zu haben wäre mir zu eintönig. Man kann zwar immer neue Ideen einbringen, aber das ist leichter gesagt, als getan. Spätestens nach dem zwanzigsten Vibrator, der dreißigsten Gummimuschi, dem vierzigsten Was-Weiß-Ich-Was-Toy wird es doch manchmal etwas eintönig.
Der Mensch bleibt der gleiche. Er/Sie atmet gleich, bewegt sich gleich, riecht gleich … und man kennt die Punkte, die der Partner mag ganz genau. Somit schleicht sich also in eine langjährige Partnerschaft irgendwann die unausweichliche Routine ein.
Dann trifft man einen netten Menschen und plötzlich fangen die Hormone an, die Kontrolle zu übernehmen. Was jetzt? Die Beziehung riskieren? Riskiert man die überhaupt? Und wenn ja, wieso eigentlich? Man will doch nur ein bischen Spaß haben. Es geht doch nicht darum, eine neue Beziehung zu starten, sondern nur darum Sex zu haben, nur darum, sich mal mit jemand Anderem zu vergnügen.
Und danach? Schlechtes Gewissen? Wieso? Was ist danach anders, als davor? Nichts. Außerpartnerschaftlicher Sex ist kein Betrug am Partner. Man hintergeht damit niemanden. Man setzt sich ja auch nicht immer in die gleiche Achterbahn …
Also: Machen! Am besten aber in einem allgemeinen Gespräch die Sache mit dem Partner/der Partnerin besprechen und natürlich ihm/ihr das gleiche Recht eingestehen. Offene Beziehung bedeutet nicht, dass man jedes Wochenende einen anderen Partner haben muss. Es ist mehr die Möglichkeit, Sex mit jemand anderem zu haben, wenn einem danach ist.
Früher oder später gehen Menschen eh diesem Drang nach. Es ist doch besser, wenn das vorher geklärt und als OK befunden ist. Somit kann die Beziehung auch nicht am »Fremdgehen« kaputt gehen.
Samstag, 11. August 2007 20:25
Ich finde es vollkommen okay, wenn Paare diesen Weg gehen wollen, aber er ist nicht für alle der richtige. Und wenn, dann muss es definitiv vorher zwischen beiden ganz klar abgesprochen sein. Aus deinem “am besten” würde ich also definitiv eine Voraussetzung machen.
Sonntag, 12. August 2007 7:53
Ein Bekannte von mir meinte mal dazu, dass das mein Konzept ist und jeder SEIN Konzept leben muss. Damit hat er natürlich vollkommen recht. Jeder muss den Weg gehen, der für ihn/sie am Besten funktioniert. Ich bin immer sehr schnell damit, meine Konzepte des Lebens als die Ultimativen zu präsentieren, aber ohne Relativierungen sind die Diskussionen immer heißer.
Sonntag, 12. August 2007 9:46
Frei nach Friedrich dem Großen: Jeder soll nach seiner Façon selig werden.
Ich respektiere das, würde es aber nicht so machen. Sexualität kann auch ein Beziehungs-’Privileg’ sein. Eben ein Stück Intimsphäre, die man eben nur mit seinem Partner leben will.
So oder so sollte man sich vorher klar sein, ob man eine offene oder geschlossene Beziehung führt - aber da sind wir uns ja eh einig, oder?
Sonntag, 12. August 2007 9:59
@Heiko: Klar sind wir uns da einig. Das Zitat ist übrigens eines meiner Liebsten! Das packe ich immer auf den Tisch, wenn ich mich mit intoleranten Menschen unterhalte (kommt ja mal vor). Dabei geht es dann meist um Themen wie Homosexualität oder Fetischismus.
Montag, 19. November 2007 10:13
das ist ja ekelhaft von euch schweinen!!!!!
wenn man einen partner hat, sollte man auch treu sein.
DAS HEIßT:
nicht mit anderen sich ins “vergnügen” stürzen
(das ist FREMDGEHEN)
überlegt doch mal wie sich euer partner fühlen muss wenn er weiß das ihr mit jm. anderen etwas tut was eig. ein beweis von liebe zu jm. sein sollte!!!
gez.:
zwei 15 jährige mädels die inna schule sitzen und ins internet dürfen… :P
PS: ihr seid so sexgeil das ihr sogar tiere ficken würdet!
und sogar i-welche steckdosen …
—schämt euch—-
Montag, 19. November 2007 10:14
ihr wisst auch nicht wohin mit euren gliedern oda?!?!?!?!?!?!?!?!?!
Montag, 19. November 2007 10:58
@anna + Freundin
Ich kann mir ja eine offene Beziehung auch nicht vorstellen, aber wenn ihr euch die Diskussion durchlest, wird klar, dass es in dem Beitrag nur darum ging, Sex mit anderen zu haben, wenn es der Partner auch okay findet. Das ist dann kein Fremdgehen, finde ich. Das ist völlig in Ordnung. Ich kann mir sowas zwar nicht vorstellen, aber was ist verwerflich daran, wenn es beide Beziehungspartner in Ordnung finden?
Montag, 19. November 2007 12:00
Henning bringt es gut auf einen Punkt. Erstmal soll gelten »Jeder nach seiner Fasson« (Friedrich II). In einer Beziehung sind es eben zwei Meinungen, auf die eingegangen werden muss.
@anna: Also bisher habe ich weder mit Tieren, noch mit Steckdosen Sex gehabt. Ich muss allerdings auch sagen, das mich das wenig reizen würde ;)
Montag, 19. November 2007 18:13
Ihr geht in der Schule auf Stefan’s Blog?
Unglaublich!
Wird sowas nicht gefiltert?
:p
Aber ernsthaft: In ner guten Beziehung sollten beide erwachsen genug sein, sowas ausdiskutieren zu können. Ich bin auch eher der Treuemensch, aber das heißt ja nicht, dass alle so denken müssen.
BTW: Steckdosen können zumindest die Haut reizen, solange die Sicherung nicht herausgedreht ist. Allerdings übersteigt das trotzdem meine Phantasie… vielleicht bin ich zu alt.
Sonntag, 30. März 2008 21:09
hallo ich finde dieses thema sehr interessant, da ich total hinter einer offenen Beziehung stehe. ich kann es mir sehr gut vorstellen doch leider habe ich bisher nur die erfahrung gemacht, dass dies keiner mitmacht…ich finde es schade, da ich diese art von beziehung sehr spannend finde. außerdem hat es viele vorteile.