Nachdem die Anja aus dem Urlaub zurück ist, haben wir uns was Tolles für den Blog überlegt: Sexual Confusion. Dabei geht es darum, eine dritte Person dazu zu bringen, zufällig eine sexuelle Geschichte mit anzuhören und zu interpretieren. Dabei verändert sich die hormonelle Lage der Person und die Konzentration auf die eigentliche Tätigkeit geht gegen null. Die Reaktion kann natürlich verschieden ausfallen, aber wir freuen uns über die dreckige Fantasie der anderen Person, ohne diese genau zu kennen und lassen sie in ihrer Fantasiewelt zurück.
Natürlich suchen wir uns dafür schöne Menschen aus. Wir wollen kein Selbstvertrauen zerstören, das nicht da ist und deshalb ziehen wir das erstmal nur mit Menschen von 6-10 durch. (Grundlegender Weise bewerten wir zurzeit alle Menschen auf einer Skala von 0-10, was zwar erstmal die Persönlichkeit außen vorlässt, die Sache jedoch wesentlich vereinfacht. Supermodells sind 10, sehr hübsche Menschen 7-9, 0 geht gar nicht – siehe PUA-Flirt-Blog).
Jetzt aber zur Sexual Confusion und einem Beispiel:
Neulich bei Kaufland. Wir sind gerade dabei den Einkauf aus dem Wagen zu packen, da greift Anja eine normalgroße grüne Gurke und umfasst sie mit Zeigefinger und Daumen (kommt gerade so rum).
Anja: So ungefähr …
Stefan: Ja, und wie lang?
Anja hält die Gurke auf zwei Drittel (ca. 22 cm).
Stefan: Hm … so ist das eben mit uns. Du stehst eben auf lange dicke Schwänze und ich auf enge Muschis. Leider sieht man das vorher nicht.
Die Verkäuferin, eine solide 6, lässt die Butter über dem Scanner fallen, greift aber sofort nervös danach. Ich sehe, wie eine kleine Ader an ihrem Hals schnelle Herzschläge verrät. Anja packt zwei 12er Packungen Kondome auf das Band.
Stefan: Wollen wir lieber größere kaufen? Ich weiß, wo wir die herbekommen.
Die Verkäuferin versucht sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, hinterlässt aber auf den Kondompackungen feuchte Fingerabdrücke, die sich auf der Umverpackung abzeichnen.
Anja: Nee, brauche wir nicht. Die sind schon gut dehnbar.
Verkäuferin: 64,38 bitte.
Ihre Stimme zittert leicht und mit einer lässigen Bewegung ziehe ich zwei Fünfziger aus meiner Neongrünen, mit einer vollbusigen Comic-Schönheit verzierten Brieftasche.
Stefan: Ich hab noch einen Fünfer.
Verkäuferin: Äh, das würde mir … äh, nichts nützen … das … ich hab ja Kleingeld. Hier ist das Wechselgeld.
Ich nehme das Geld aus ihrer zittrigen Hand. Ihr Brustkorb atmet schwer und so vergisst sie, dass sie mir das Geld ja auch in meine Hände schütten könnte. Ich sehe ihr tief in die Augen.
Stefan: Schönes Wochenende.
Als wir vorbeigehen sehe ich aus dem Augenwinkel, wie sie erst auf meinen Arsch guckt, dann auf Anjas. Ich glaube, ihr Wochenende ist gerettet und hoffe für sie, dass Sie sich noch einen netten Typen geangelt hat (Vielleicht einen mit so einem Gurkenpimmel?!).
Wer jetzt schockiert ist und meinen Blog nicht mehr lesen will, ist aber nun nach über einem Jahr endlich auf meine Persönlichkeit gestoßen. Wir wollen die Welt einfach nur verbessern. Nicht mehr und nicht weniger.