Touchscreens bieten viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Es gibt zum Beispiel kein haptisches Feedback, wenn man eine Funktion ausführt. Wir haben an der Stelle angesetzt und versucht, durch ein Vorsatzmodul, das auf das iPhone oder den iPod Touch aufgesetzt wird, wieder zurück zum haptischen Eindruck zu gelangen.
Dazu haben wir den alten Spielklassiker »Nu, Pogodi!«, den es in den achtziger Jahren als Telespiel gab, auf dem iPhone umzusetzen.
Software: Programmiert ist das Spiel in Processing – den Code haben wir in den Materialordner gelegt. Mattias Ljungström hat ein Script geschrieben, dass den Processingcode auf dem iPhone lauffähig macht.
Vorsatzmodul: Die Herausforderung bestand daraus, das elektromagnetische Feld, mit dem das iPhone Berührungen erfasst, nach außen zu leiten. Wir haben das EM-Feld druch Metall geleitet und somit die Berührungen der außenliegenden Tasten auf das Display des iPhones umgelenkt. Das Gehäuse besteht aus PE-Hartschaum.
Die Umsetzung war wesentlich komplizierter, als wir es uns am Anfang vorgestellt hätten. Dennoch war es uns möglich, relativ zuverlässig den Touchscreen mit Tasten (Hardkeys) zu verbinden.
Das Spiel lässt sich auch ohne Vorsatzmodul spielen.
Der Kurs Game Design hat uns viel Spaß gemacht und im Studium weiter gebracht. An dieser Stelle noch mal Danke an Mattias besonders für Hilfestellung bei technischen Problemen.